Förderverein Flyer
Vorwort

Willkommen bei St. Vinzenz

Die Caritas-Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „St. Vinzenz“ steht seit ihrer Gründung 1664 in der Tradition, Lernort des Glaubens und der Bildung zu sein.

Auch heute unterstützen wir Kinder und Jugendliche bei der Sinnsuche des Lebens.

„Glauben lernen heißt, leben lernen.“

In unserer Kindertageseinrichtung ist dieser Leitsatz das Fundament des Miteinanderlebens. Wir sehen jedes Kind als wertvoll und einzigartig an – und orientieren uns an den Gedanken von Maria Montessori.

„Das Kind und der Erwachsene sind zwei verschiedene Teile der Menschheit, die aufeinander wirken und bei gegenseitiger Hilfe in Harmonie sein sollen.“
– Maria Montessori
Montessori-Pädagogik

Jedes Kind trägt seinen eigenen Bauplan

Das pädagogische Konzept nach Maria Montessori ist ein ganzheitlicher Ansatz: Jedes Kind ist von Natur aus neugierig, lernbereit und fähig, selbstständig zu wachsen. Im Mittelpunkt steht das Kind – nicht der Lehrplan.

Maria Montessori sieht das Kind als eigenständige Persönlichkeit. Im Kindergartenalter sind Kinder besonders sensibel für Sprache, Ordnung, soziale Regeln und Sinneserfahrungen.

Die Erzieher*In nimmt eine beobachtende und unterstützende Rolle ein und begleitet das Kind behutsam.

„Hilf mir, es selbst zu tun.“
– Montessori-Leitsatz
Montessori – Umgebung & Materialien

Vorbereitete Umgebung

Die Räume sind hell, übersichtlich und in Lern- und Spielbereiche aufgeteilt. Alle Materialien sind kindgerecht und leicht zugänglich – und haben ihren festen Platz, damit Kinder Struktur erleben können.

Freiheit & Selbstständigkeit

Kinder dürfen selbst entscheiden, womit und wo sie arbeiten – allein oder in der Gruppe. Freiheit bedeutet dabei nicht Beliebigkeit: Es gibt klare Regeln des Miteinanders.

Materialien

  • Praktisches Leben – schütten, schneiden, Knöpfe schließen
  • Sinnesmaterial – Farben, Formen, Geräusche, Größen
  • Sprache & Mathematik – spielerische Einführung über Buchstaben, Zahlen und Mengen
Montessori – Sensible Phasen

Jedes Kind lernt in seinem eigenen Tempo

Jedes Kind ist zu einem bestimmten Zeitpunkt besonders empfänglich für bestimmte Inhalte – diese sensiblen Phasen gilt es zu erkennen und zu nutzen:

  • Sprache – Wortschatz & Grammatik
  • Ordnung – Struktur & Rituale
  • Bewegung & Feinmotorik – motorische Fähigkeiten
  • Soziales Verhalten – Regeln, Zusammenarbeit, Empathie

Altersgemischte Gruppen

Ältere Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen, jüngere lernen von den Großen. Das fördert Rücksichtnahme und gegenseitige Verantwortung.

Ziele

Selbstständigkeit stärken · Selbstwahrnehmung fördern · Soziale Kompetenz entwickeln · Verantwortungsgefühl aufbauen

Eingewöhnung

1. Woche – Start in den Kindergarten

Tag / ZeitKind & ElternErzieher*In
Tag 1
8–10 Uhr
Gemeinsam den Kindergarten entdecken – „Sicherer Hafen sein“Erste Kontaktaufnahme zum Kind & Begleitperson
Tag 2–3
8–11 Uhr
Gemeinsam im Gruppenraum spielen, Materialien zusammen wegräumenWeitere Kontaktaufnahme, Beziehung aufbauen
Tag 4–5
8–12 Uhr
Langsames Zurückziehen innerhalb der Kita (inkl. Mittagessen)Übernahme der Betreuung, Vertrauensbasis schaffen
Eingewöhnung

2. Woche – Ankommen & Ablösungszeit

Tag / ZeitKind & ElternErzieher*In
Tag 6
8–12 Uhr
Eltern bleiben noch innerhalb der Kita als „Sicherer Hafen“Übernahme der Betreuung, enge Rückkopplung zu den Eltern
Tag 7–8
8–12 Uhr
Eltern verabschieden sich an der Tür – Abholung 11:45–12:00 UhrBezugserzieher*In begrüßt & begleitet, kurzes Feedback bei Abholung
Tag 9–10
8–15 Uhr
Kind ohne Eltern bis in den frühen Nachmittag (Mittagsruhe)Begleitung durch den vollen Tag, Feedback zur Abholung
Partizipation

Kinder gestalten mit

Freie Wahl – Bücher, Spiele und Materialien werden von den Kindern selbst ausgewählt.

Mitplanung – Kinder dürfen Projekte, Ausflüge und Themenwochen selbst planen. Die Erwachsenen fungieren dabei als Moderatoren – in Kinderkonferenzen und im Kinderparlament.

Inklusion – Mitbestimmung und Inklusion schließen sich nicht aus: Angebote werden differenziert und individuell gestaltet, so dass jedes Kind teilhaben kann.

Eltern einbezogen – Auch Eltern werden partizipativ einbezogen: durch Elternabende, Mitwirkung bei Projekten, Elternbeirat und Förderverein.

Wach- & Ruhegruppe

Kein Kind muss schlafen

Schlaf bildet einen zentralen Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Er beeinflusst kognitive, emotionale und körperliche Reifungsprozesse.

Kinder, die erleben dürfen, dass sie selbst Einfluss auf ihr Wohlbefinden haben, entwickeln nicht nur eine bessere Schlafkompetenz – sondern auch ein stärkeres Gefühl für Autonomie, Resilienz und Selbstvertrauen.

Deshalb gibt es bei uns zwei Gruppen – und das Kind entscheidet mit:

Wach- & Ruhegruppe

Ruhegruppe & Wachgruppe

Ruhegruppe

Den Kindern wird eine Geschichte vorgelesen bzw. ein Lied vorgesungen, und sie werden danach in den Schlaf begleitet.

Wachgruppe

Die Kinder legen sich zunächst hin, hören eine längere Geschichte, machen Entspannungsübungen oder eine Fantasiereise. Im Anschluss dürfen sie aufstehen und im Garten oder im Raum spielen.

Wir sind täglich im Austausch mit Eltern und Kindern darüber, was das Kind gerade braucht. Die freiwillige Entscheidung fördert die Selbstwirksamkeit der Kinder.

Bewegungstage

Einmal pro Woche: volle Bewegung

Einmal wöchentlich findet unser Bewegungstag statt. Die Kinder haben dabei die freie Wahl zwischen:

  • Yoga – in der Kita unter Anleitung der Pädagog*Innen
  • Sport – in der Kita unter Anleitung der Pädagog*Innen
  • Ausflug – wohin, entscheiden die Kinder selbst

In den kalten Monaten (Oktober–Ostern) besuchen wir Spielplätze, den Petersberg u.v.m. In der restlichen Zeit geht es in den Wald – den ganzen Tag lang.

„Der Wald, den man sieht, offenbart, dass es darin nicht nur Bäume gibt, sondern eine Gesamtheit von Lebewesen.“ – Maria Montessori
Unser Malort

Freies Malen nach Arno Stern

Der Malort nach Arno Stern ist eine kreative Methode zur bildnerischen Ausdrucksförderung – basierend auf freiwilliger, spielerischer Gestaltung.

Kernelemente sind Freiheit, Selbstbestimmung und das Erleben des Malprozesses als eigener Wert – unabhängig von äußeren Bewertungen.

Wesentliche Merkmale

  • Ohne Korrektur – es gibt kein Richtig oder Falsch
  • Freie Wahl der Mittel – Farben, Formen, Linien
  • Kein Produktfokus – der Prozess steht im Mittelpunkt
  • Neutraler Raum – eine sichere Atmosphäre
Malort – Ziele

Was der Malort bewirkt

  • Selbstwahrnehmung stärken – Zugang zu inneren Bildern und Gefühlen
  • Stressabbau & Entspannung – der kreative Prozess wirkt beruhigend
  • Feinmotorik & Farberfahrung – spielerisch unterstützt
  • Achtsamkeit & Empathie – respektvoller Umgang miteinander

Der Malort lädt dazu ein, inneres Erleben sichtbar zu machen und dadurch Selbstwirksamkeit, Resilienz und Mitgefühl zu stärken – für Einzelpersonen, Gruppen und Familien.

Termine

Nächste Termine

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Förderverein

Förderverein Kindergarten St. Vinzenz e.V.

Der Förderverein ist eine Gemeinschaft aus Eltern, Angehörigen, Erzieher*Innen und Unterstützern – und ergänzt den Kindergartenalltag durch zusätzliches Engagement.

Was wir unterstützen

  • Zusätzliche Spiel- und Lernmaterialien
  • Sommerfeste, Martinsfeste & Projekttage
  • Klettergерüste, Fahrzeuge, Gartengestaltung

Mitgliedschaft

Offen für Eltern, Großeltern, Freunde und Unternehmen – mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag.

Vorstand

Sebastian Welker (1. Vorsitz) · Christian Jäger (2. Vorsitz) · Robert Rook (Schriftführer)

Kontakt: foerderverein@stvinzenz-erfurt.de

Förderverein

Wie kann ich unterstützen?

Per Formular

Antrag ausdrucken, ausfüllen und in der Kita abgeben.

Antrag als PDF ↗

Online

Schnell und unkompliziert direkt im Browser. (via YouForm Youform)

Bequem online anmelden ↗
Förderverein

Unsere Projekte

Mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden des Fördervereins konnten wir in den vergangenen Jahren viele Projekte für die Kinder verwirklichen.

  • Neues Klettergерürst im Außengelände
  • Ausstattung des Bewegungsraums
  • Sommerfeste & gemeinsame Ausfлüge
  • Bücher, Spiele & Lernmaterialien
FAQ

Häufige Fragen

Wir nehmen Kinder ab dem vollendeten 3. Lebensjahr auf. Die Aufnahme erfolgt zum Beginn des Kindergartenjahres im September.

Die Eingewöhnung ist auf zwei Wochen ausgelegt. Sie verläuft in kleinen Schritten, damit das Kind sicher ankommen kann.

Melden Sie sich gerne per E-Mail an st.vinzenz-erfurt@st-martin-caritas.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir vereinbaren dann einen Kennenlerntermin.

Die Betreuungsgebühren richten sich nach dem Thüringer Kinderbildungsgesetz. Sprechen Sie uns direkt an – wir beraten Sie gerne.

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